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Mojito backt #3 – Veganer Käsekuchen

Veganer Käsekuchen: Natur und mit Erdnussbutter und Schokolade

Nach langer Zeit gibt es auch mal wieder ein Rezept von mir, juhu! Das Rezept war eigentlich als Video geplant und wurde auch gedreht, aber leider gab’s etwas Stress mit den SD‐Karten… Ich denke aber, dass ich das auch schriftlich ganz gut hinbekomme!

Wie die Überschrift verspricht, gibt es dieses Mal einen Käsekuchen! Ich glaube jeder liebt Käsekuchen! Aber eine vegane Form davon? Kann das überhaupt funktionieren? Ja, kann es und ich zeige Euch wie! Und das gleich für zwei Varianten ‐ natur mit frischem Zitronen‐Geschmack und die Cheat‐Day‐Variante mit cremiger Erdnussbutter und süßem Zartbitter‐Topping! Das Rezept ist für zwei oder einen Kuchen ausgelegt ‐ wenn ihr nur eine Variante ausprobieren möchtet, so genügt eine Springform mit ø 24cm. Habt ihr euch aber entschieden beide Sorten zu testen, so sind zwei kleine Springformen à 18cm perfekt! Für Rückfragen könnt ihr mich gerne über meinen Blog Vive la Mojito bei Facebook erreichen. Vielen Dank an dieser Stelle an meine liebe Freundin Michelle Ramone für die schönen Bilder ‐ sie und ihr Partner waren nämlich die glücklichen Abnehmer beider Mini‐Cheesecakes!

Veganer
Zutaten für den Boden:
  • 250g Dinkelvollkornmehl

  • 130g Rohrohrzucker

  • 1 Prise Salz

  • 2 großzügige Spritzer Vanilleextrakt

  • 2 gestr. Teelöffel Weinsteinbackpulver

  • 150g kalte Alsan (pflanzliche Butter)

  • 1 Springform ø 24cm oder 2 à ø 18cm

Zutaten für die Füllung:
  • 400g Seidentofu

  • 400g Soja‐Quark (z.B. Alpro Go On Natur)

  • 400g Naturtofu

  • Schale UND Saft von 2 Zitronen (möglichst Bio)

  • 150g Raffinadezucker

  • 250g geschmolzene Alsan oder andere Pflanzenmargarine

  • 80g Speisestärke

  • Vanilleextrakt (nach Belieben)

  • 2 Esslöffel cremige Erdnussbutter

  • 1 Tafel vegane Zartbitterschokolade

  • 1 Schluck Pflanzenmilch

Los geht’s!

Zu allerallererst kümmern wir uns um das Grundlegende ‐ den Boden! Hierfür geben wir alle trockenen Zutaten ‐ also Mehl, Zucker, Backpulver, Salz in eine Schüssel und mischen diese grob. Anschließend gibt man die kalte Alsan in kleinen Stückchen hinzu ‐ ebenso wie das Vanilleextrakt. Nun heißt es kneten. Ob ihr das mit den Händen oder dem Knethaken einer Küchenmaschine erledigt, sei euch überlassen. Keine Angst ‐ der Teig bleibt recht krümelig. Zunächst müssen wir uns kurz um das Seidentofu kümmern! Dieses bitte in ein mit Küchenrolle (oder falls vorhanden: Abseituch) ausgelegtes Küchensieb legen und abtropfen
lassen.

Als nächstes müssen die Formen mit Margarine eingefettet werdem. Ist das erledigt, drücken wir den Teig erst am Boden der Springform fest und denken bitte auch an einen ca. 5cm hohen Rand. Dann beziehe ich die Formen mit Frischhaltefolie und stelle diese bis Verarbeitung an einen kühlen Ort ‐ vorzugsweise natürlich in den Kühlschrank. Bevor wir mit dem spaßigen Teil beginnen, heizen wir den Backofen noch schnell auf Ober‐/Unterhitze 180°C vor. Die Zitronen waschen wir bitte einmal heiß ab, reiben die Schale vorsichtig und pressen den Saft anschließend aus.

Nun benötigen wir eine große Schüssel oder den Behälter eines großen Mixers! In diese geben wir das Seidentofu, das zerbröselte Naturtofu, die geschmolzene Margarine, den Zucker, die Stärke und das Vanilleextrakt. Nun müssen alle diese Zutäten möglichst fein püriert werden. Falls ihr einen starken Standmixer habt, so könnt ihr die Masse in diesem Herstellen. Alternativ geht auch eine große Schüssel (möglichst mit Spritzschutz) und ein Püriergerät. Wichtig ist, dass man in der Masse keinerlei Klümpchen mehr hat. Wenn eure Geräte dies nicht schaffen, so muss die Füllung nochmal durch ein Sieb gepresst werden. Falls ihr Euch nun nur für die zitronige Variante entschieden habt, könnt ihr nun den Zitronenabrieb und ‐saft hinzugeben und den nächsten Abschnitt überspringen.

Sagt euch Erdnussbutter mehr zu, so seid sparsam mit der Zitrone und hebt nun die Erdnussbutter unter. Möchtet ihr aber beide Varianten haben, so teilt den Teig in zwei Hälften und gebt in eine die Zitrone und in die andere das cremige Gold, aka Erdnussbutter! Bitte beachtet, dass bei der Hälfte des Teiges etwas vorsichtiger mit der Zitrone umgegangen werden sollte ‐ bei der Erdnuss‐Variante ist das natürlich Geschmackssache. Schmeckt zwischendurch bitte ab, ob Euch der Geschmack gefällt!

Egal für welche Variante ihr euch entschieden habt, nun geht’s ans „Zusammenbauen“. Die Masse auf den Boden in der Springform füllen und den Kuchen 55‐70min auf der mittleren Schiene backen. Nach Ablauf der Zeit bitte mit dem Stäbchen testen ‐ bleibt nur noch ganz ganz wenig der Füllung daran kleben, ist der Kuchen fertig. Der oder die Käsekuchen sollte(n) möglichst langsam abkühlen, denn sonst droht er trocken zu werden. Gegebenenfalls lasst ihr ihn im halboffenen (ausgeschalteten) Backofen stehen. Der Kuchen ist auch tatsächlich am Besten, wenn er etwas durchziehen konnte.

Die Natur‐Variante ist an dieser Stelle fertig.

Veganer

Für die Erdnussbuttervariante benötigen wir allerdings noch das schokoladige Topping! Dafür schmelzen wir die Zartbitterschokolade möglichst langsam und rühren dann vorsichtig denn Schluck Pflanzenmilch unter. Dieses Gemisch geben wir dann über den Kuchen und garnieren diesen eventuell noch mit ein paar Erdnüssen. Abkühlen lassen ‐ fertig!

Veganer

Bon Appetit und viel Spaß beim nachbacken! Eure Mary Mojito

Von |2018-07-25T14:09:18+00:00Juli 25th, 2018|Lifestyle, Neuigkeiten, Tutorials|0 Kommentare

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